Die Paulaner Story | Bier, Brause & Beton | 2
Shownotes
Folge 2/4: Mit dem Wirtschaftswunder wird Paulaner zum Motor des Münchner Aufstiegs. Der Vorstand setzt auf Expansion, moderne Technik – und entdeckt Spezi für sich. Paulaner übernimmt den Cola-Mix von der Konkurrenz und baut gleichzeitig sein Weißbiergeschäft aus. Als Fußball und Fernsehen die Republik verändern, nutzt Paulaner die Chance und verbündet sich mit dem FC Bayern-München. Doch der größte Wandel kommt von außen: Der Münchner Immobilienmagnat Josef Schörghuber steigt ins Biergeschäft ein und formt aus Paulaner ein neues Bierimperium.
Kontakt: imperium@studio-jot.de Folge IMPERIUM: https://www.instagram.com/imperium.podcast/
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00:00:01: Jörg.
00:00:06: September, Nineteinundachtzig in München.
00:00:09: Auf der Theresienwiese tobt das Oktoberfest.
00:00:12: Im berühmten Armbrustschützenzelt von Paulana läuft das Geschäft prächtig.
00:00:16: Es ist das Reich von Wirt Richard Süßmeier, der hinter der Theke mit anpackt.
00:00:22: Eine seiner Kellnerinnen kommt auf ihn zu.
00:00:26: Herr Süßmeier, wissen Sie, was man sich draußen erzählt?
00:00:30: Solange es meinen Gästen nicht in Durst verhagelt, will ich es nicht wissen.
00:00:34: Doch,
00:00:34: wollen Sie.
00:00:36: Im Hofbräu-Zelt nebenan soll das Bier knapp werden.
00:00:39: Sehr knapp.
00:00:40: Unsinn.
00:00:41: Die haben Vorräte für eine ganze Armee, so wie wir.
00:00:43: Wenn ich es doch sage, da drüben schäumt nur noch der Wirr.
00:00:49: Ein paar Gäste drehen sich neugierig um.
00:00:52: Das Gerücht wandert durch die Reihen.
00:00:54: Der Polarner wird schwankt zwischen Schadenfreude und Mitleid.
00:00:58: Wenn das stimmt, dann wird das morgen in allen Zeitungen stehen.
00:01:01: Hofbräu ohne Bier.
00:01:03: Der Lacher des Jahres.
00:01:06: Plötzlich steht eine Gestalt in der Küche zwischen Bier und Brathendl.
00:01:09: Es ist Günter Steinberg, der Chef des Hofbräuzelz nebenan.
00:01:14: Er wirkt ernster als sonst.
00:01:16: Der Paulana wird erkennt sofort, dass es kein Freundschaftsbesuch ist.
00:01:20: Na, da schau an.
00:01:22: Also sind die Gerüchte wahr.
00:01:24: Dem Hofbräu wird es das Hofbräu ausgegangen.
00:01:27: Mir ist jetzt nicht nach Scherzen, Richard.
00:01:29: Es ist ernst.
00:01:31: Kannst du mir aushelfen?
00:01:32: Wenn meine Gäste bemerken, dass das Bier aus ist, dann ... Dann kommen sie zu mir rüber, wo es richtiges Bier gibt.
00:01:40: Was überlegst du so lange?
00:01:41: Du willst mich doch nicht auflaufen lassen.
00:01:43: Wir sind auch Kollegen.
00:01:45: Das könnte dir genauso passieren.
00:01:47: Nur die Ruhe.
00:01:48: Auf der Wiesen lässt man sich nicht im Stich.
00:01:51: Ich wollte nur deinen Gesichtsausdruck sehen.
00:01:53: Hol dein großes Hirschfass aus dem Lager und ein paar Männer, die mit anpacken.
00:01:57: Du wirst mich diesen Abend niemals vergessen lassen, stimmt's?
00:02:01: Worauf du einlassen kannst, Günther.
00:02:11: Einen Abend, der zeigt, wie die Münchner Bierbranche sein kann.
00:02:20: Laut, herzlich, solidarisch.
00:02:23: Mit Wirken, die sich die Hand reichen, ohne sich den Markt streitig zu machen.
00:02:28: Doch während auf der Wiesn noch gelacht wird, beginnt hinter der ehemaligen Klosterfassade, Ein Machtspiel um Einfluss und Kapital.
00:02:37: Immobilienmagnate und internationale Bierkonzerne widdern bei Paulana nicht nur den Duft von Malz, sondern den Geruch von satten Dividenden.
00:03:03: Ich bin Marc-Ben-Puch und das ist Imperium, die Paulana Story von Studio J. In der letzten Folge durchlief Paulana drei Jahrhunderte Braugeschichte vom verbotenen Mönchsbier, das den Zorn der Münchner Konkurrenzaufsicht zog.
00:03:31: Bis zur modernsten Brauerei der Stadt, errichtet von Franz Xaver Zacherl und seiner Familie.
00:03:37: Dann kam der Zweite Weltkrieg und Münchens Biere wurden zu einem Propagandainstrument des Dritten Reichs.
00:03:43: Am Ende liegt die Paulana-Brauerei in Trümmern, durch der neue Vorstand versteht es, aus den Ruinen Kapital zu schlagen.
00:03:50: Paulana gehört zu den Gewinnern, als Deutschland sein Wirtschaftswunder erlebt und Bier zum Symbol des Aufstiegs wird.
00:03:57: Mitten im Aufschwung entdeckt Paulana neue, äußerst agibige Quellen.
00:04:01: Zum einen eine alte Klosterspezialität, die bald weltweit für bayerische Trinkultur stehen wird.
00:04:07: Und zum anderen ein unscheinbares Mixgetränk, erfunden von der Konkurrenz, doch zu verlockend für das einst so fromme Klosterbräu.
00:04:17: Diese Folge führt in eine neue Paulana-Era, geprägt von Fußballlegenden und Spezi-Deals, vom ersten alkoholfreien Weißbier, bis zu jenem Selfmade-Millionär, der mit Hilfe von Paulana ein Imperium baut.
00:04:31: Das ist Folge zwei, Bier, Brause und Beton.
00:04:41: Anfang der Fünfzigerjahre in Augsburg.
00:04:45: In einem Gasthaus am Rathausplatz sitzt ein Vater mit seinem Sohn, der in Nürnberg studiert.
00:04:51: Die Wirten kommt mit zwei Getränken an den Tisch.
00:04:54: So, die Herren, für den Herrn Papa das Bier und für den Sohnemann unsere Hauslimo.
00:05:01: Wohlbekommst?
00:05:03: Deine Limo sieht aus wie Schuhcreme mit Sprudel.
00:05:06: Warum trinkst du kein Bier wie alle anderen?
00:05:08: Probier's erst mal, bevor du rummosaust, Vater.
00:05:11: Es ist eine Mischung aus Cola und Orangennimo.
00:05:14: Das trinken in Nondag alle.
00:05:15: Einfach der Hammer das Zeug.
00:05:17: Hammer, ihr jungen Leute mit euren Ausdrücken.
00:05:20: Als ich in deinem Alter war, hat man Hammer zum Arbeiten benutzt.
00:05:24: Na los, gib halt her die Schuhcreme.
00:05:31: Sehr süß.
00:05:32: Und fruchtig.
00:05:35: Eindeutig zu viel Cola und Kohlensäure.
00:05:38: Die Balance zwischen Frucht und Spudel passt nicht.
00:05:42: Immer muss der Bierbrauer in dir das Rezept analysieren.
00:05:45: Kein Getränk kann einfach nur schmecken.
00:05:48: Aber du hast recht.
00:05:49: Jedes Wirtshaus macht das anders.
00:05:51: Die einen nehmen Coca-Cola, die anderen Afrikola und oft ist zu wenig Orangenlemutterin.
00:05:57: Mhm, interessant.
00:06:00: Frau Wirtin, kommen Sie mal bitte, gnädigste.
00:06:05: Stimmt etwas nicht mit den Getränken.
00:06:07: Keineswegs.
00:06:08: Wir haben uns nur gefragt, ihre Hauslimo.
00:06:12: Die gibt's wohl nicht auch fertig zu kaufen?
00:06:14: Wo denken Sie hin?
00:06:16: Jede wird frisch für den Gast gemischt.
00:06:19: Aber ehrlich gesagt, es ist ein Kreuz damit.
00:06:22: Mal bleibt Cola übrig, mal Orangenlimo.
00:06:24: Und am nächsten Tag ist beides schal.
00:06:27: Scheint aber gut zu laufen, Ihre Mischung.
00:06:29: Woher kommt denn dieser plötzliche Trend?
00:06:31: Hm, Sie stellen Fragen.
00:06:34: Im Krieg waren die Leute auf Kohleinzug so viel weiß ich.
00:06:38: Dafür gab's Fruchtlimos wie Fanta.
00:06:41: Jetzt gibt's wieder beides, und das nicht so knapp.
00:06:43: Drum war's wohl nur eine Frage der Zeit, bis jemand auf die Idee kam, beides in einem Glas zu bestellen.
00:06:49: Denkst du etwa darüber nach, die Limo abzufüllen, Vater?
00:06:52: Hm, vielleicht?
00:06:54: Ich nehm die Idee zumindest mal mit in den Betrieb.
00:06:57: Aber wenn wir damit anfangen, brauchen wir noch einen guten Namen für die Schuhcreme-Brause.
00:07:07: Nach dem Krieg wird Cola in Deutschland zum Symbol des amerikanischen Aufbruchs.
00:07:12: Bald entwickelt sich in den Gaststätten eine neue, typisch deutsche Vorliebe.
00:07:17: Cola gemischt mit Orangenlimonade.
00:07:20: Die Augsburger Familienbrauerei Riegele gehört zu den Pionieren im Bereich alkoholfreier Getränke.
00:07:26: Inspiriert von den Mischgetränken in den Kneippen, bringt sie ein fertig abgefülltes Cola-Orangengetränk auf den Markt.
00:07:33: Der Name?
00:07:34: Spezi.
00:07:35: Dieser stammt vom bayerischen Wort für guter Freund.
00:07:39: Unter diesem Begriff vertreibt Riegel zunächst ein Bier, bevor die Brauerei ihn markenrechtlich schützen lässt und für die neue Limonade nutzt.
00:07:48: Während die Riegeler Spezi in Augsburg Fahrt aufnimmt, sitzt in München ein neuer Chef bei der Paulaner-Salvator Thomas Breu AG im Sattel.
00:07:56: Bernhard Scheublein, Vorstandsvorsitzender und Krisenmanager der Brauerei.
00:08:01: Ein Mann mit kühlem Kopf und Sportsgeist.
00:08:04: Er war vor dem Krieg ein leidenschaftlicher Eishockey-Spieler mit Meistertitel und ist nun der Strategie im Suthaus.
00:08:11: Unter seiner Führung wird aus den Ruinen wieder ein Braubetrieb.
00:08:14: Mit dreihundertsiebzig Beschäftigten, viel Improvisation und unerschütterlichem Glauben an die eigene Marke bringt er den Jahresausstoß von hunderttausend auf über siebenhundertdreißigtausend Hektoliter zurück.
00:08:27: Bis nineteenundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:08:58: Auch die Produktpalette wächst mit den Ansprüchen der Zeit.
00:09:01: Von Münchner Hell über Dunkel und Märzen bis hin zum Pilz.
00:09:05: Und das Salvator Starkbier erlebt ein Comeback, nachdem der Krieg die Starkbierproduktion fast zum Stillstand gebracht hatte.
00:09:13: Damit knüpft Paulana wieder an seine Salvatortradition an.
00:09:17: Unter Bernhard Scheublein beginnt eine Phase entschlossener Modernisierung.
00:09:21: Neue Anlagen, eigene Tiefbrunnen mit Wasser aus zweihundertvierzig Metern Tiefe.
00:09:25: Mit dem Slogan Besser Paulana lässt er einen Werbeslogen kreieren, der bis heute immer noch in aller Munde ist.
00:09:34: Während Paulana sich modernisiert und wächst, behält Schäublein den Markt genau im Blick und wird so auf den wachsenden Erfolg der Augsburger Familienbrauerei Riegele mit ihrer neuen Trendbrause aufmerksam.
00:09:55: Ende der Sechzigerjahre in München.
00:09:58: Es tagt der Vorstand der Paulana-Salvator Thomas Breu AG.
00:10:02: Auf dem Tisch befinden sich Marktberichte und mehrere Flaschen einer braunen Limonade.
00:10:08: Der Vorstandsvorsitzende Bernhard Scheublein übernimmt das Wort.
00:10:12: Diese Cola-Orangenmischung hier, Spezi, stammt von Riegele in Augsburg.
00:10:18: Eine Brauerei, die Limonade verkauft.
00:10:20: Was kommt als nächstes?
00:10:22: Alkoholfreies Bier?
00:10:25: Ich glaube, das ist nicht zu unterschätzen.
00:10:27: Die verkaufen davon inzwischen über hunderttausend Flaschen im Monat.
00:10:31: Vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene.
00:10:33: Ein weiteres Vorstandsmitglied meldet sich zu Wort.
00:10:36: Riegeler hat den Namen Spezi schon vor Jahren als Marke eintragen lassen.
00:10:41: Das wirkt durchaus strategisch.
00:10:44: Cola mit Orangenlimo.
00:10:45: Das ist hier im Süden Deutschlands ein wachsender Trend.
00:10:49: Wenn wir nicht aktiv werden, überlassen wir den Markt den Amis.
00:10:54: Das haben die Amerikaner damit zu tun.
00:10:56: Angeblich plant Pepsi eine eigene Kohlerorangenmischung für Deutschland.
00:11:01: Nicht unter der Marke Spezi, sondern unter dem Namen Schwibschwapp, um den Markenschutz von Riegele zu umgehen.
00:11:08: Ja, Schwibschwapp.
00:11:10: Warum nicht gleich gluck gluck, wie das Geräusch, wenn Pepsi mit dieser Schnapsi in den Baden geht?
00:11:15: Was spricht dagegen, wenn wir ihn zuvorkommen und selbst ein Mixgetränk rausbringen?
00:11:20: Ob Bier oder Limo, produktionsseitig wäre das keine große Herausforderung.
00:11:26: Ja, aber dann nicht mit einem Namen wie Schwippschwapp, damit gewinnt man keinen Blumentopf.
00:11:30: Schäublein, was meinen Sie dazu?
00:11:33: Und wenn wir sie trotzdem Spezi nennen?
00:11:40: Ende der neunzigundhundertsechziger Jahre bringt die Paulana Salvator Thomas Bräu AG ihre eigene Cola-orangen-Lemonade heraus.
00:11:47: Unter dem von Riegel geschützten Namen Spezi.
00:11:50: Eine Entscheidung, die zu einer Auseinandersetzung mit der Augsburger Brauerei führt, der eigentlichen Spezi erfindern.
00:11:57: In den letzten Jahren hat Paulana den Bier-Ausstoß auf nahezu eine Million Hektoliter und liegt damit hinter Löwenbräu auf Platz zwei von Münchens Brauereien.
00:12:30: Der Umsatz erreicht mehr als fourneunzig Millionen Mark, etwa zweihundert Millionen Euro.
00:12:35: Die Zahl der Angestellten überschreitet erstmals die Marke von tausend Beschäftigten.
00:12:40: Scheublein und sein Vorstand setzen damit den Kurs als wachstumsstarke und modern aufgestellte Brauerei konsequent fort.
00:12:48: Paulana hat einen Lauf und schielt bereits aufs nächste Spielfeld.
00:12:53: Der deutsche Profifußball steht vor einem Umbruch, der eine Partnerschaft möglich macht, die Sportgeschichte schreiben wird.
00:13:07: In der Marketingabteilung von Paulana in München.
00:13:10: Zwischen Bierdeckeln und Skizzen für neue Werbeplakate sitzt ein Trio aus Marketingleuten.
00:13:16: Eine Meldung macht die Runde.
00:13:17: Habt
00:13:18: ihr's schon gehört?
00:13:20: Der DFB will Trikotwerbung erlauben.
00:13:23: Nach monatelangem Druck von Vereinen und Sponsoren.
00:13:26: Ja, Hertha BSC soll bereits mit Campari verhandeln.
00:13:29: Halleluja, da muss Eintracht Braunschweig wenigstens nicht mehr den Jägermeister Hirsch als Vereinslogum missbrauchen, nur um das Werbeverbot zu umgehen.
00:13:38: Ähm, bin ich hier die Einzige, die Schnapswerbung im Fußball etwas fragwürdig findet?
00:13:42: Ach komm, du bist doch nur neidisch, dass die schon auf dem Spielfeld vertreten sind und wir nicht.
00:13:47: Stell dir mal vor, Paulana auf einem bayerischen Trikot, das wär's.
00:13:52: Apropos.
00:13:53: Ratet mal, mit wem der FC Bayern anscheinend gerade verhandelt.
00:13:57: Nein, nicht mit uns.
00:13:58: Davon wüsste ich.
00:13:59: Sicherlich eine Münchner-Marke.
00:14:01: BMW vielleicht?
00:14:03: Nee.
00:14:04: Adidas.
00:14:05: Adidas?
00:14:06: Eine fränkische Sportmarke für einen Münchner Fußballclub?
00:14:11: Welch vertane Chance.
00:14:12: Man stelle sich nur vor, unser Paulana auf dem Rücken von Franz Beckenbauer und Sepp Meyer.
00:14:18: Legende trifft Legenden.
00:14:21: Paulana und der FCB.
00:14:24: Der Gedanke gefällt mir.
00:14:26: Daraus müsste sich doch was machen lassen.
00:14:28: In den letzten Jahren schließt Paulana Chef Bernhard Scheublein mit dem FC Bayern München eine Bierpartnerschaft ab.
00:14:39: Ein Deal, der weit über klassische Werbung hinausgeht.
00:14:43: Paulana wird exklusiver Bierlieferant im Stadion und nutzt den Verein fortan als Aushängeschild der eigenen Marke.
00:14:50: Die perfekte Symbiose aus Fußball, Fernsehen und Volksfest.
00:14:55: Für die Großbrauerei bedeutet das vor allem eins.
00:14:58: Zusätzliche Reichweite und Exklusivpräsenz im Stadionumfeld.
00:15:02: Und Paulana wird zum Markenprofiteur eines sportlichen Ausnahmejahres des FC Bayern.
00:15:08: Der FC Bayern gewinnt in dieser Saison sowohl die deutsche Meisterschaft als auch den Europapokal der Landesmeister, den Vorläufer der heutigen Champions League.
00:15:17: Ein strategischer Glücksfall.
00:15:19: Die Biermarke profitiert von der enormen Medienpräsenz des Vereins und verankert sich erstmals fest im Umfeld des Spitzensports.
00:15:27: In den folgenden Jahren modernisiert Scheublei nicht nur die Anlagen, sondern auch die gesamte Prozesskette.
00:15:33: Automatische Förderbänder ersetzen.
00:15:35: Handarbeit, Palettieranlagen und computergestützte Lagersteuerung beschleunigen den Warenfluss.
00:15:41: Auch seine Investitionen in die Vertriebsarbeit zahlen sich aus.
00:15:45: In Italien, den USA und später auch in Asien entwickelt sich das Weißbier zum Exportschlager.
00:15:52: Dort gilt Paulana als Synonym für das echte Deutschland, das echte München, Biergarten, Lederhose, Lebensgefühl.
00:16:05: Paulana setzt im In- und Export alles auf sein weißes Gold.
00:16:10: Dabei liegen die größten Wachstumspotenziale längst nicht mehr nur im klassischen Biergeschäft, sondern in einem Kohlamix und in Bier ohne Alkohol.
00:16:19: Nischen, die an Bedeutung gewinnen, als ein Selfmade-Millionär das Klosterbier ins Visier nennt.
00:16:25: Ausgerechnet ein Mann, der aus Beton ein Imperium formte, jedoch von Bier und Braukunst keine Ahnung hat, will Paulana schlucken.
00:16:33: Was folgt, ist ein Übernahmediel, der das Gleichgewicht der Münchner Bierwelt für immer auf den Kopf stellt.
00:16:57: In der Apfelhalle von Paulana in München.
00:17:00: Der Geruch von Hopfen und Schmieröl liegt in der Luft.
00:17:04: Die Maschinen sind verstummt.
00:17:05: Die Belegschaft steht dicht gedrängt dazwischen.
00:17:08: Gleich soll die Geschäftsführung sprechen.
00:17:11: Zwei Angestellte aus der Logistik lehnen hinten an der Wand.
00:17:15: Weißt du, worum es geht?
00:17:17: Der Bierfunk munkelt, die Brauerei wäre verkauft
00:17:19: worden.
00:17:20: Die Rede ist von ausländischen Investoren oder gar von einem Konzern.
00:17:25: Unsinn.
00:17:26: Paulana war immer unabhängig.
00:17:27: Wir sind schließlich eine der ältesten Brauereien Münchens.
00:17:31: Oder?
00:17:33: Ein Mann im Maßanzug Ende Fünfzig betritt die Brauerei.
00:17:37: Selbstbewusst, kontrolliert, Mit einem Lächeln, das ebenso Macht wie Freundlichkeit ausstrahlt.
00:17:43: Die versammelte Belegschaft in der Halle hält den Atem an.
00:18:08: Ist das nicht dieser stinkreiche Baumogul, dem Halb München gehört?
00:18:12: Genau der.
00:18:14: Er wird auch der bayerische Goldfinger genannt.
00:18:17: Er soll vor wenigen Monaten bereits eine andere Brauerei gekauft haben.
00:18:20: Haka Pschaw.
00:18:22: Was will denn so einer mit zwei Brauereien?
00:18:25: Und dann noch welche, die ihr Leben lang Konkurrenten waren?
00:18:29: Ja, man erzählt sich, der Sherk Huber hätte Haka Pschaw nur wegen der Immobilien gekauft.
00:18:35: Diverse Grundstücke in bester Lage mitten in der Stadt, die sollen mehr wert sein, als die Brauereianteile, für die er bezahlt hat.
00:18:42: Nicht ein Ernst.
00:18:44: Und mit Paulana gehört ihm jetzt auch noch der Nockerberg.
00:18:48: Vielleicht will er mit den beiden Traditionsbrauereien sein Beton-Image aufpolieren.
00:18:52: Er soll nicht gerade der Umgängnigste sein.
00:18:55: Von je zornig, herrisch bis nachtragend, habe ich schon alles gehört.
00:19:01: Ich muss zugeben, eine eigene Brauerei zu haben, ist der Traum eines jeden Bayer.
00:19:06: Aber ich nehme das nicht auf die leichte Schulter.
00:19:09: Ich habe diese Brauerei nicht gekauft, um sie zu verändern, sondern um sie zu bewahren.
00:19:15: Sie brauen hier kein Produkt.
00:19:17: Sie brauen ein Stück München.
00:19:19: Und das soll so bleiben.
00:19:38: Der Münchner Self-Made-Unternehmer, der vom Bau- und Immobiliensektor zu einem der reichsten Männer der Stadt aufgestiegen war, hatte kurz zuvor bereits die Aktienmehrheit an der Hackabshaw-Brauerei für Achtzig Millionen D-Mark erworben sowie weitere Brauereien aus dem Umland.
00:19:53: So entsteht binnen weniger Monate ein Unternehmensverbund, der rund die Hälfte der Münchner Bierproduktion kontrolliert.
00:20:00: Unter dem Dach der neu gegründeten Holding, der Bayerischen Brau-Beteiligungs-GMBH und Coca-G, werden die Traditionsmarken fortangebündelt.
00:20:09: Mit Paulana als Zugpferd.
00:20:12: Josef Schöckhuber verfolgt mit seinem Einstieg keine bloße Investition.
00:20:16: Er will braun, bauen und Besitz miteinander verzahnen.
00:20:21: Er erschafft ein neues Kraftzentrum der bayerischen Bierwirtschaft.
00:20:26: Aus einer Münchner Traditionsbrauerei wird so ein Unternehmen, das nun zu einem größeren Konzernverbund gehört, gesteuert von zentralen Entscheidungen, die längst nicht mehr nur in der Brauerei getroffen werden.
00:20:37: Schörkuba bringt so nicht nur das Biergeschäft unter sein Dach, sondern auch sämtliche Immobilien der Brauereien.
00:20:44: Damit endet die Eigenständigkeit einer der ältesten Münchner Brauereien.
00:20:49: Paulana wird Teil eines Konzerns, in dem Bier nur noch ein Geschäftsfeld unter vielen ist.
00:21:11: Zwischen Braukesseln und Kontrollanzeigen steht der alte Braumeister.
00:21:15: Neben ihm Josef Schörkhuber höchstpersönlich.
00:21:22: Ein alkoholfreies weiß Bier.
00:21:25: Welch ein Sakrileg.
00:21:27: Die Welt ändert sich, mein Lieber.
00:21:30: Null Promille am Steuer, Fitnessstudios an jeder Ecke und joggende Menschen vom Isar-Ufer bis rauf in den englischen Garten.
00:21:37: Die Leute wollen gesünder leben.
00:21:39: Wer genießen will, trinkt Bier.
00:21:42: Wer ewig leben will, säuft Wasser.
00:21:44: Wenn's so einfach wäre, Klaus Thaler ist mit fifty-fünfzig Prozent Marktanteil unangefochter Spitzenreiter bei alkoholfreien Bieren.
00:21:53: Vor sieben Jahren gestartet und sofort einen Nerv getroffen.
00:21:57: Wir müssen mit der Zeit gehen.
00:22:00: Mit der Zeit gehen.
00:22:02: Sie und ihr Vorstand haben gut reden.
00:22:04: Sie müssen das Bier nicht brauen.
00:22:06: Das Entalkolisieren von Weißbier ist nicht ohne.
00:22:10: Zum Glück haben wir einen der besten Braumeister des Landes.
00:22:13: Wenn es einer kann, Dann du.
00:22:16: Warten Sie mit den Lorbeeren, bis wir die Testcharge gleich im Glas haben und wissen, ob das alkoholfreie Bier noch nach Bier schmeckt.
00:22:27: Solange wir warten, verrat mir doch mal, wie das überhaupt abläuft.
00:22:30: Nun, wir bräunen es zuerst wie jedes weiße Bier mit Hefe, Malz und jeder Menge Zeit.
00:22:36: Dann entziehen wir den Alkohol langsam unter Druck bei niedriger Temperatur, schon bleibt das Aroma erhalten.
00:22:43: Aber mit Ruhe und Geduld.
00:22:45: Wenn's zu heiß wird, verdampfen die Aromen.
00:22:47: Die Banane, die Nelke, alles weg.
00:22:50: Dann könnte das schöne Paulana plötzlich wie Spülwasser schmecken.
00:22:56: Der Moment der Wahrheit.
00:22:59: Hier ist das erste alkoholfreie Weißbier der Welt.
00:23:08: Hm.
00:23:10: Von wegen Spüli.
00:23:11: Das schmeckt gut.
00:23:12: Fast wie das echte.
00:23:26: laut Unternehmensangaben das erste alkoholfreie Weißbier der Welt.
00:23:30: Ein Meilenstein, der sich strategisch an eine gesundheitsbewusste Zielgruppe richtet.
00:23:35: Schörkuba treibt den technischen Ausbau der Brauerei konsequent voran.
00:23:40: Zweistellige Millionen Summen fließen neue Braukessel, automatisierte Apfelanlagen und eine Logistik, die den Export auf ein neues Niveau hebt.
00:23:49: Unter seiner Führung steigert Paulana den Produktionsausstoß kontinuierlich.
00:23:53: auch dank einer boomenden Weißbierlinie, die sich zu einem der stärksten Umsatztreiber entwickelt.
00:23:58: Zwar kämpft das Unternehmen mit den Kosten der anhaltenden Expansion, dennoch drängt Paulana in den neunzehnundachziger Jahren gezielt auf internationale Märkte.
00:24:08: Erst nach Italien und Österreich, dann bis nach Japan und in die USA.
00:24:15: Schörkuba denkt noch größer und bringt die Produktionskapazitäten der Brauerei an ihre Grenzen.
00:24:21: als er seine Unternehmensgruppe zum größten Abfüller der Coca-Cola-Companie in Deutschland macht.
00:24:26: Über eine Million Hektoliter jährlich, plus eine halbe Million eigene Erfrischungsgetränke.
00:24:32: Auch die Paulana Spezzi mit einer eigenen Cola-Aurangen-Rezeptur gehört dazu, noch mit überschaubarem, aber langsam wachsendem Absatz.
00:24:41: Dreihundertfünfzig Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung präsentiert sich das Klosterbier als Münchner Traditionsbetrieb mit globalem Anspruch und einem flexiblen Portfolio.
00:24:52: Ein Brauhaus, das sich selbstbewusst als Innovationsführer inszeniert, gestützt durch das Kapital der Schörkuba-Gruppe, strukturelle Modernisierung und den Glauben an unbegrenztes Wachstumspotenzial.
00:25:04: Doch dieser Glaube wird bald auf eine harte Probe gestellt, wenn Vision und Größen waren, auf eine Realität prallen, die selbst ein Schörkuba nicht beherrschen kann.
00:25:20: November-Ninzehundertneunzig ansitzt der Schörkuba-Unternehmensgruppe in München.
00:25:25: Es herrscht gespannte Stille.
00:25:27: Josef Schörkuba steht am Kopf des Tisches.
00:25:30: Sämtliche Augen seines Paulana-Vorstands sind auf ihn gerichtet.
00:25:34: Meine Damen und Herren, die Mauer ist gefallen.
00:25:38: Familien liegen sich in den Armen und uns liegt ein völlig neuer Markt zu Füßen, dreimal so groß wie Bayern.
00:25:46: Sie wollen jetzt in den Osten expandieren?
00:25:49: Nicht wollen, werden.
00:25:51: Jede Stadt zwischen Erfurt und Rostock soll Paulana kennen.
00:25:55: Noch bevor Becks oder Wahrsteiner den ersten Laster los schicken.
00:26:00: Bei allem Respekt, Herr Schörkuber, die Menschen dort trinken kein Weißbier.
00:26:04: Das ist ein süddeutsches Produkt.
00:26:06: In den neuen Bundesländern soll vor allem Pilz getrunken werden.
00:26:10: Ob Weißbier oder Pilz, Hauptsache Paulana.
00:26:14: Die Brauereien dort sind alt, vom Sozialismus ausgehöhlt, mit Technik aus den Fünfzigern.
00:26:19: Das ist unsere Chance.
00:26:22: Das wird teuer.
00:26:23: Neue Vertriebskanäle.
00:26:25: neue Standorte, neue Arbeitskräfte, ich scheue wieder Ausgaben noch Arbeit.
00:26:30: Und das erwarte ich auch von meinem Vorstand.
00:26:33: Wir investieren jetzt, was nötig ist und werden später die Früchte ernten.
00:26:38: Glauben Sie mir.
00:26:39: Wenn wir jetzt zögern, übernehmen andere.
00:26:43: Und was ist, wenn der Markt einbricht, wenn die Euphorie vorbei ist?
00:26:47: Paulana hat Pest und Kriege überstanden.
00:26:50: Da werden wir wohl auch die neuen Bundesländer meistern.
00:26:53: Im Sommer, in Westhiel Paulana investiert es in den Osten.
00:27:05: Heute etwa hundert Millionen Euro.
00:27:08: In wenigen Monaten entstehen so elf neue Vertriebsstandorte, eine Kooperation mit Sachsenbräu in Leipzig und später sogar eine eigene Tochterfirma, Leipzigbräu.
00:27:18: Die Verkäufe schnellen hoch auf knapp hundred-achtzig tausend Hektoliter im ersten Jahr.
00:27:23: Doch der Triumph ist teuer erkauft.
00:27:26: Bereits ein Jahr später schreibt Paulana ein erstes Minus von vierzehn Millionen Mark, heute rund zwanzig Millionen Euro.
00:27:34: Die Euphorie im Osten über die Westprodukte verpufft und die Kaufkraft sinkt.
00:27:39: Trotzdem sitzt Sherlock Huber seinen Plan unbeirrt fort.
00:27:42: Er übernimmt für weitere Millionen ein Brauhaus in Dessau, modernisiert die Anlagen und versucht damit, seine ehrgeizige Expansion im Osten abzusichern.
00:27:52: Doch schließlich muss der Konzernchef seinen Fehler erkennen.
00:27:55: Das Defizitäre-Experiment endet fournundneinzig.
00:27:59: Ohne große Ankündigung, aber mit deutlichen Spuren in der Bilanz.
00:28:04: Für Josef Schörkhuber ist die gescheiterte Ostexpansion mehr als ein finanzieller Rückschlag.
00:28:09: Sie kratzt am Ego eines erfolgsverwöhnten Unternehmers, dem ein untrückliches Gespür für große Geschäfte nachgesagt wird.
00:28:16: Er erkennt, dass selbst Großinvestoren wie er scheitern können, wenn regionale Mentalitäten und Konsumgewohnheiten missachtet werden.
00:28:25: Nach dem Fehlschlag im Osten steht Sherlock Huber die nächste Bewährungsprobe bevor.
00:28:30: Diesmal nicht wirtschaftlich, sondern ökologisch.
00:28:41: Früher in der Redaktion einer Münchner Lokalzeitung.
00:28:47: Das morgendliche Redaktions-Meeting für die kommende Ausgabe beginnt.
00:28:51: Der Chefredakteur eröffnet die Runde.
00:28:53: Also, was haben wir für morgen?
00:28:55: Olympia-Bewerbung?
00:28:56: Irgendwas mit Verkehr?
00:28:57: Okay, ich hab was.
00:28:59: Wasser.
00:29:00: Wasser?
00:29:01: Geht es noch etwas ungenauer?
00:29:04: Ich habe die Zahlen der Stadtwerke studiert.
00:29:06: Sie wissen ja, ich liebe Statistiken.
00:29:09: Und dort steht, dass Münchens Brauereien rund drei Millionen Kubikmeter Wasser verbrauchen.
00:29:14: Pro Jahr.
00:29:15: Drei Millionen?
00:29:17: Hm.
00:29:17: Klingt nach viel?
00:29:19: Und ob?
00:29:21: Das ist genug, um eine Kleinstadt zu versorgen.
00:29:23: Aber es kommt noch besser.
00:29:25: Fast die Hälfte davon geht auf das Konto von Paulana.
00:29:29: Interessant.
00:29:30: Wenn das stimmt, dann haben wir eine Geschichte.
00:29:33: Mein Schwager ist Bierbrauer.
00:29:35: Der hat mir bestätigt, dass Paulana für einen Liter Bier fast elf Liter Wasser verbraucht.
00:29:41: Ein Journalist, der kurz der Vorwahr wegzudösen, ist plötzlich hellwach.
00:29:46: Elf Liter?
00:29:47: So ist es.
00:29:48: Für Kühlung, Reinigung von Mehrwegflaschen und Fässern, zudem aufgrund von ineffizienten Anlagen.
00:29:55: Allein die Spülmaschinen für die Glasflaschen verbrauchen wohl bis zu eineinhalb Liter Wasser pro halb Liter Flasche.
00:30:03: Das muss wohl dieses Reinheitsgebot sein, von dem die Bierleute immer sprechen.
00:30:07: Nur, das wird Paulana nicht gefallen, wenn wir das bringen.
00:30:11: Das hoffe ich doch.
00:30:17: Der Vorstand der Paulana Brauerei erkennt als größter Wasserverbraucher Münchens die Dringlichkeit der Situation und reagiert mit einem der umfangreichsten Modernisierungsprogramme ihrer Geschichte.
00:30:28: Ein Investitionsvolumen von fünfzig Millionen Mark, heute etwa siebenundvierzig Millionen Euro, ermöglicht effizientere Produktionsanlagen, Filtertechnik und geschlossene Wasserkreisläufe.
00:30:40: Der Wasserverbrauch sinkt von elf auf sechs Liter pro Liter Bier binnen weniger Jahre.
00:30:45: Doch der Optimismus wird nicht lange.
00:30:48: Im November nineteenhundertfünfundneinzig erreicht die Konzernzentrale eine Nachricht, die Paulana und die gesamte Gruppe erschüttert.
00:30:56: Josef Schörkuber ist tot.
00:30:58: Der Patriarch, Visionär und langjährige Lenker des Konzerns.
00:31:02: Ein Mann, der aus Beton und Bier ein Imperium geformt hat.
00:31:06: Ein Unternehmer, der aus dem Münchner Traditionsbetrieb eine moderne Brauerei-Gruppe geformt hat.
00:31:12: Inmitten dieses Vakuums eskalieren die Fronten.
00:31:15: Ein Bierkonzern greift nach der Traditionsbrauerei.
00:31:18: Der Speziestreit eskaliert und das größte Feuer der Münchner Nachkriegsgeschichte legt das Herz von Paulana in Schutt und Asche.
00:31:34: Das war Folge zwei von vier.
00:31:36: Von Imperium.
00:31:37: Die Paulana Story.
00:31:39: Von Studio J. Wenn du mehr über Paulana erfahren möchtest, empfehlen wir dir das Buch, Der Salvator auf dem Nockaberg.
00:31:47: Von Richard Winkler.
00:31:48: Und die dreihundertfünfzig Jahre Jubiläumsfestschrift von Hannes Burger.
00:31:53: Ein Hinweis zu den Dialogen, die du gehört hast.
00:31:56: Wir wissen natürlich nicht genau, was gesprochen wurde.
00:31:58: Alle Dialoge basieren nach bestem Wissen auf unseren Recherchen.
00:32:02: Ich bin Marc-Ben-Puch
00:32:03: und ich bin Aline Stascovia.
00:32:05: Diese Folge wurde geschrieben von Orlando Frick.
00:32:09: Für Studio J, Producerin Helene Feldmayer, Executive Producer Janis Gibbard, Tonassistenz Axinia Dorn.
00:32:18: Das Sounddesign hat Fanny Huger gemacht, gemischt von Fabian Klinkel.
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